Food for 9 billion people in 2050

Kongress

Foodtropolis - Will Cities Shape our Perception of Food and Nature?

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Städte sind heute die maßgeblichen Turbinenräume unserer Wissens-Gesellschaft und damit unserer Wissens-Wirtschaft. Natürliche, ländliche Ressourcen scheinen immer weniger zu zählen, während wissensbasierte urbane Berufe für hochspezialisierte Fachkräfte die jungen Generationen anziehen. 

Metropolen sind die neuen „Cultural Game-Changer“, getrieben von den Sustainable Development Goals 2030 der UN. Das macht sich bemerkbar in neuen Lebensentwürfen, die auch die Nahrungsmittelproduktion umfasst. 
Dafür werden neue, stadtnahe Erzeugungszentren und umweltfreundliche, kurze Versorgungswege für die Nahrungsmittel der Zukunft gesucht.

In Zusammenarbeit mit
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Wageningen
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Redner
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Global Food Summit 2019

Foodtropolis - Will Cities Shape our Perception of Food and Nature?

Milch ohne Kühe, Eiweiß ohne Hühner, Rindfleisch ohne Rinder und Gemüse ohne Ackerfläche - die Landwirtschaft der Zukunft findet nicht mehr im Stall und auf dem Acker statt, sondern in urbanen Nahrungsmittel-Laboren mitten im Herzen unserer Städte.

Was klingt wie Science Fiction ist heute aber schon Realität. Auch in Deutschland.

Im Salzwasser-Tank gezüchtete Garnelen aus München, Insekten-Burger aus Osnabrück oder Tomaten-Fische aus Aquaponic-Anlagen in Berlin sind Beispiele dafür, wie radikal sich die Nahrungsmittelproduktion verändert hat und verändern wird. 

„Wir sind moderne Landwirte. Unsere Felder liegen im Herzen der Stadt“. Dieses Zitat ist das Credo der neuen, urbanen „Landwirte“; der Stadt-Fischer, der Urban-Farmers oder Urban Livestock-Breeders. Sie kommen aus der Biotechnologie, aus IT-Firmen oder direkt aus den Universitäten.
So ist beispielsweise in den USA der Bereich Biotechnologie mit einem Volumen von knapp drei Milliarden Dollar die Nummer zwei im Investitionsranking.

Begriffe, die fest mit der Landwirtschaft und Natur verankerte Konstanten waren, wie Bodenqualität, Licht, Wasser, Düngemittel oder Nachhaltigkeit erfahren durch Urban Farming und Urban Livestock neue Dimensionen.

Wie verändern sich damit auch unsere Vorstellungen von alten Berufsbildern, von Natur und Nahrungsmitteln?  Stilbildend dafür steht das Projekt Sunqiao in Shanghai oder das Projekt „Neom“, mit dem Saudi-Arabien eine komplette Stadt in der Größe von Mecklenburg-Vorpommern errichten will, inklusive der gesamten Nahrungsmittelversorgung.
Treiber dieser Entwicklung sind die UN-Nachhaltigkeitsziele 2030. 
Wollen wir zum Beispiel Fleisch essen oder Milch trinken, die unter kontrollierten, ethisch einwandfreien Umständen hergestellt wurden? Deshalb sehr gesund sind und einen geringen ökologischen Fußabdruck haben, dabei nahe am Verbraucher sind und dazu noch regional?

Wenn die Antwort auf diese Fragen „ja“ lautet, sind wir mitten im Thema. Lassen Sie uns darüber reden! 
Sie sind eingeladen mit zu diskutieren, mit herausragenden Köpfen aus Wissenschaft, Unternehmen und Politik, in der Münchner Residenz.  

Darüber würden wir gerne mit Ihnen auf dem nächsten Global Food Summit sprechen:

Foodtropolis - Will Cities Shape Our Perception of Food and Nature?

Am:  20. & 21. März 2019 
   Um: 15:30 Uhr am 20. März 2019
            09:00 Uhr am 21. März 2019 

In:   Residenz München     
       Max-Joseph-Saal 
     
            Residenzstraße: 1
         
80333 München
 

Neuigkeiten

Der Global Food Summit zu Gast bei der FAO in Rom

Die Kuratoren des Global Food Summit, Prof. Justus Wesseler von der Universität Wageningen und Stephan Becker-Sonnenschein, Gründer und Leiter des Global Food Summits, waren am 25. Mai zu Gast bei der FAO in Rom und konnten dort vor rund 150 Zuhörern reden. Thema: Foodtropolis - Will Cities Shape our Perception of Food and Nature?

The Future of Food – What’s Left for Agriculture?
From Prof. Justus Wesseler, University of Wageningen

The production of meat and fish from stem cells is coming closer to reality. Several companies invest in this technology (NRC). The technology looks promising and appealing. Animal meat produced without slaughtering cattle, pigs, chickens, or catch fish from the ocean avoids issues related to animal welfare and declining marine biodiversity. The environmental impacts related to animal production such as greenhouse gases emissions and disposal of manure are other potential benefits.
The technologies, however, at this point time are still far from reaching the market in substantial amounts, and it is difficult to predict when this will be. Still, investments are being made to produce sizeable amounts. Some of these investments are expected to turn into production next year, others are still far away from being operational. It is also difficult to predict who the winners will be.
 Four ways in which the food system will revolutionise


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FAO Stephan Becker-Sonnenschein und Justus Wesseler
Lesenswert

Neu

Die Evolution selbst gestalten

Ein Medienecho aus dem letzten Jahr:
NovoArgumente hat das Buch von Jennifer Doundna und Samuel Sternburg in die aktuelle CRISP Debatte eingebracht.
Das Buch "A Crack in Creation: The New Power to Control Evolution" ist seit Juni im Handel.
Hier gehts zum Beitrag der zwei Autoren im Novo-Argumente.
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24.01.2018

„Wir sind nicht mehr angewiesen auf das, was zufällig passiert“

Das Potential moderner gentechnischer Verfahren wie CRISPR und TALEN erläutert die Biotechnologin Angelika Schnieke, die an der Schaffung des Klonschafs Dolly beteiligt war. 
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Thilo Spahl

12.12.2017

Die Zukunft klopft an die Tür

Global Food Summit: Die Lebensmittelwirtschaft bereitet sich auf das Jahr 2050 vor. Die Entwicklung der Weltbevölkerung gilt als einer der „Megatrends“, also als ein Treiber gesellschaftlicher Entwicklungen, die eine solche Breitenwirkung haben, dass man über ihr Wie nicht mehr diskutiert, sondern nur noch danach fragt, in welchem Ausmaß und wann damit verbundene Veränderungen zu erwarten sind. 
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Matthias Wiemers

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